Das
große Orchester begann feurig mit dem Einzugsmarsch aus dem „Zigeunerbaron"
von Johann Strauß. Einen bunten Querschnitt durch die Orchestermusik
für Bläser boten die erwachsenen Musiker. Bekannte Melodien
wie die Moldau von Smetana oder der Bolero von Ravel waren dabei, aber
auch ein Walzer- und Polkamedley von Strauß. Anita Kuhr führte
sachkundig durch das Programm. „Die Moldau plätschert an der Quelle
erst so dahin und wird dann zum majestätischen Strom, was sie auch
deutlich hören können", so die Moderatorin. Vor dem Bolero
nahm sie dem Publikum die Angst, das siebzehnminütige Stück
sei für das Orchester stark gekürzt.
Schmissig ging es mit dem Marsch „Subaltern" nach der Pause weiter.
Ein Klarinettensolo „Die lustigen Musikanten" mit den Musikern
Torsten Henrich und Wolfgang Köhl folgte, in einem weiteren Solo
glänzte Köhl mit dem Saxophon. Mit einem Udo Jürgens-Medley
und seinen beliebtesten Stücken, wie „Aber bitte mit Sahne"
oder „17 Jahr, blondes Haar" beendete das Orchester sein Programm.
Das
begeisterte Publikum erklatschte sich noch zwei Zugaben, das traditionelle
„Amazing Grace" und den „Frohsinn Marsch", bevor die Musiker
endgültig die Bühne verließen (Foto: Bernauer)
Weitere
Bilder wurden uns von unserem Ehrenvorsitzenden Hans Sachs zur Verfügung
gestellt.